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Auch Hunde können einen Sonnenbrand bekommen

Wer glaubt, Sonnenbrand sei nur uns Menschen vorbehalten, der liegt falsch. Auch unsere Vierbeiner laufen gerade in den sonnigen Sommermonaten Gefahr, einen Sonnenbrand davonzutragen. Besonders empfindlich sind Schnauze und Ohren. Hunde mit hellem und kurzem Fell bekommen übrigens schneller einen Sonnenbrand als ihre langhaarigen Artgenossen mit dunklem Fell. Wie Hundehalter ihre Lieblinge vor den unangenehmen Nebenwirkungen der UV-Strahlung schützen können, weiß Marlene Haufe, Gesundheitsexpertin beim Vergleichsportal für Apothekenprodukte apomio.

Ausreichend Schatten bieten
Die meisten Hunde sind wahre Sonnenanbeter. Verständlich, denn so ein warmes Plätzchen tut nicht nur gut, sondern ist gleichzeitig auch gesund. „Das im Sonnenlicht enthaltende Vitamin D stärkt Muskeln und Knochen und fördert zudem die Produktion des Botenstoffs Serotonin“, verdeutlicht Marlene Haufe. „Aufgrund seiner stimmungsaufhellenden Wirkung wird Serotonin auch als Glückshormon bezeichnet.“ Leider weiß so manches Schlappohr oftmals nicht, wann es genug ist und verbrennt sich sprichwörtlich die Schnauze. Besitzer sollten deshalb dafür Sorge tragen, dem Vierbeiner bei sonnigem Wetter ausreichend Schatten zu bieten und der empfindlichen Haut des Hundes immer wieder Zeit zur Erholung geben. „Neben Schnauze und Ohren sind auch die Haut rund um die Augen sowie die meist unbehaarte Bauchpartie stark gefährdet“, weiß Haufe.

Hundesonnencreme
Bei längeren Ausflügen oder Strandaufenthalten ist Schatten häufig Mangelware. Auch im Wasser wird die UV-Strahlung des Sonnenlichts oft unterschätzt. Zwar kühlt das kalte Nass die Haut, die Gefahr für einen Sonnenbrand bleibt aber weiterhin bestehen. Für Abhilfe können spezielle Sonnencremes für Hunde sorgen. Diese sollten auch im Gebirge aufgetragen werden, wo die UV-Belastung ebenfalls besonders intensiv ist. „Wichtig ist, dass der Sonnenschutz einen hohen Lichtschutzfaktor besitzt und keine künstlichen Zusatz- sowie Farb- oder Konservierungsstoffe enthält“, erklärt Marlene Haufe. „Denn viele Hunde lecken an der Sonnencreme.“

Kleidung für besonders empfindliche Hunde
Bei besonders empfindlichen Hunden mit hellem und kurzem Fell reichen Sonnencremes in manchen Fällen nicht aus. Hier empfiehlt es sich, dem Hund ein T-Shirt oder spezielle Hundebodys zum Schutz vor der Sonne anzuziehen. „Das mag vielen Hundebesitzern aus ästhetischen Gründen widerstreben, ist jedoch der effektivste Sonnenschutz“, so die apomio-Expertin. Zu beachten ist, dass der Stoff möglichst atmungsaktiv ist, sodass dem vierbeinigen Freund darunter nicht zu heiß wird. Auch spezielle Hundesonnenbrillen können ratsam sein.

Erste Hilfe beim tierischen Sonnenbrand
„Sind gerötete, warme oder schuppende Hautstellen erkennbar, muss der Hund sofort in den Schatten“, betont Marlene Haufe. „Kühle Umschläge und hautberuhigende Salben lindern erste Symptome.“ Intensive Rötungen treten oft gemeinsam mit schwerwiegenden Entzündungen auf, die Schmerzen und Juckreiz verursachen können. „Dann kann es passieren, dass sich der Hund so lange kratzt, bis eine Wunde entsteht. Kommt diese mit Schmutz in Berührung, kann eine Infektion die Folge sein“, warnt die apomio-Expertin. Handelt es sich um eine sehr schwere Verbrennung, sollte der Tierarzt oder die Tierärztin kontaktiert werden, da unter Umständen eine entzündungshemmende Behandlung mit Cortison-Präparaten notwendig ist. „Sonnenbrand bei Hunden muss in jedem Fall ernst genommen werden, denn dieser kann im schlimmsten Fall auch zu krebsartigen Geschwüren führen.“

Quelle: apomio.de, Foto: pick-uppath/istockphoto.com